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Wie funktioniert die Biogasanlage?
Die nachwachsenden Rohstoffe werden im Fahrsilo und in den Ligavatoren (Hochsilos für Körnermaislagerung) zwischengelagert. In der Anmischgrube wird der Silomais mit der Gülle vermengt. Anschließend gelangt diese Mischung in den Hydrolysebehälter, in dem bereits die ersten Fermentationsprozesse beginnen. Im Hydrolysebehälter wird das Substrat auf die Betriebstemperatur von 38 - 40 °C erwärmt. Vom Hydrolysebehälter aus gelangt das Substrat in die Fermenter, wo der eigentliche Fermentationsprozess abläuft. Die Verweildauer im Fermenter beträgt ca. 50 - 60 Tage.
Nach dem fermentieren gelangt das vergorene Substrat in die Biogasgüllelager. In der Vegetationszeit wird dieses Substrat, ein hochwertiger pflanzenverträglicher Dünger, bedarfsgerecht mit speziellen Gülletransportfässern bodennah auf die Felder in der Region ausgebracht.
Der Hydrolysebehälter, die Fermenter und die Endlager sind gastechnisch miteinander verbunden. Das erzeugte Gas wird über eine 180 m lange Gasleitung dem BHKW zugeführt.
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